Aktuelle Ausstellungen

Gerd Thieme

Das Wort Digitalisierung ist zum Zauberwort geworden.

Alle Medien, - Zeitungen – Hörfunk - Fernsehen scheinen ohne Digitalisierung nicht mehr auszukommen.

Das sich die Kunst auch damit auseinandersetzt, ist nur eine logische Folge. Was ist das?  Digitalisierung.

Profan ausgedrückt; es ist die  grafisch-künstlerische Umsetzung aus zufälligen Einsen und Nullen. Technisch gesehen eine einfache Vervielfältigung ohne Qualitätsverlust.

Also „Kunst“  für Jedermann.

Das ist nichts Neues. Albrecht Dürer hatte das schon vor über 500 Jahren mit seinen Kupferstichen getan (der Hase) und erst Jahrhunderte später, gelang es Andy Warhol mit seinen Siebdrucken (Jacqeline Kennedy) die Kunst durch Vervielfältigung für Jedermann erschwinglich zu machen.

Diese Ausstellung trägt den Titel

Original – Fälschung – DIGITALart.

Mein Weg dahin begann mit der Auseinandersetzung des Bauhauses in Weimar.

Eine Lehre bei dem Bauhaus-Professor Otto Dorfner, dem Meister künstlerischer Bucheinbände.

Die Meisterprüfung war der Abschuss meiner Ausbildung.

10 Jahre künstlerischer Arbeit schlossen sich dem  an.

Die Zeit des grafisch gestalteten Buches in Kalbspergament oder feinem Maroquinleder, mit Handvergoldung im Dorfnerschen Liniendruck war vorbei, lange vor dem „Siegeszug“ der Digitalisierung  Eine Revolution wie der Buchdruck, nur schneller.

Schon 1958 war für mich das Kapitel Bauhaus zu ende. 

Mein Neubeginn begann mit der Fotografie im Bild wie im Film.

Ein kleiner Ausschnitt meiner Arbeiten zeigt die Vielfältigkeit

meines Lebens danach, wobei die Ästhetik des Bauhauses, die ganze Zeit bei all meinen Arbeiten im Hintergrund lebendig blieb.

Es folgt; die Fotoserie „Privat“ mit 99 Prominenten, von Konrad Adenauer bis Peter von Zahn.

„Dokumentarfilme“ über Simone de Beauvoir ebenso wie über Richard von Weizsäcker oder Frank Stella.

Fernsehspiele wie der „TATORT“ oder „Ami go home“

um einige zu nennen.

Dann „Hörbilder“ z.B. „Der Mississippi zwischen St.Louis und  St.Orleans oder „Die Bullen von Tallin“ folgen 

Letzendlich ein „Buch“ „AUGENBLICKE“

Aus dem Leben eines Kameramanns.


demnächst: